Mittwoch, 5. März 2014

Billiges Bier...

Ich möchte hier einmal Stellung beziehen, damit ihr mich ein bisschen besser kennen lernt.
Vorab möchte ich sagen, ich bin nie einem günstigen Bier abgeneigt. Allerdings sollten wir hier gleich den Unterschied klarstellen zwischen "Günstig" und "Billig", denn beim Bier ist Geiz nicht immer geil. Um euch, wie im in meinem ersten Beitrag erwähnt, eine kleinen Kompass für meinen Geschmack an die Hand zu geben schreibe ich hier etwas zu einem billigen Bier.
Oscar Maxxum Pils ist eine Eigenmarke der trinkgut Fachdiscount GmbH, welche inzwischen wohl zur Edeka Gruppe gehört. Allerdings möchte ich an dieser Stelle nichts schlechtes über trinkgut sagen, denn das Unternehmen vertreibt durchaus gutes Bier in Bereichen Deutschlands in denen es ansonsten schwer wäre an gewisse Marken zu kommen. Davon abgesehen, sollte man vielleicht Abstand davon nehmen zu diesen Preisen im Auftrag produziertes Bier zu vertreiben um z.B. der Oettinger Gruppe das Wasser abzugraben. Aber jetzt zum Bier.
Das überarbeitete Etikett wirkt moderner als eine ältere Version, die ich Online gefunden habe. Allerdings war das wohl im Bezug auf den aktuellen Trend zum Vintage-Etikett eher ein Fehlgriff.
Das Bier habe ich bei der ersten Sichtung in einem Edeka gekauft und dann unvoreingenommen geöffnet. Dann allerdings musste ich ersteinmal überlegen ob da nicht etwas schiefgelaufen ist. Ein dumpfer, muffiger Geruch stieg auf und nachdem ich mich überwinden konnte einen Schluck zu nehmen stellte ich fest, dass der Geschmack erstaunlich viel frischer war. Allerdings nur etwa für 5 Minuten, dann hatte sich das Bier seinem Geruch angepasst. Der dünne, offenporige Schaum, der sich binnen kurzer Minuten davon gemacht hatte trug ebenfalls nichts zu einem besseren Bild bei.
Alles in allem kann ich wohl sagen, dieses Bier war mit mein schlechtestes im letzten Jahr.

Eine kurze Ergänzung möchte ich noch anbringen. Der Anmerkung einer Kundin in dem Edeka in dem ich dieses Gebräu gekauft habe, kann ich absolut keinen Glauben schenken. Diese Frau meinte voller Überzeugung ein absolutes Schnäppchen zu erstehen, da der Geschmack identisch dem von Bitburger sei.
Hier mein guter Rat, öfter mal Wasser trinken. Das spült die Geschmacksknospen frei.

Der Braumeister

Ein Geschenk...

Ab und an bekommt man ja im Leben auch mal etwas geschenkt... In diesem Fall war es ein Mitbringsel aus Brüssel. Belgian Farmhouse Ale in einer echtverkorkten Flasche.
St Feuillien Saison Belgian Farmhouse Ale
Das Design des Etiketts im Schnörkellosen Stil und der großen Flasche, sowie mit echtem Korken verschlossen und mit Agraffe fixiert, machen ein qualitativ sehr wertigen Eindruck.
Geöffnet, nebenbei eine korkenbedingt sehr interressante und angenehme Prozedur, verströmt die Flasche bereits einen leichten Ale-Duft wie ich ihn aus meinen UK Urlauben kenne. Eingeschenkt bestätigt sich mein erster Eindruck im Duft und der erste Schluck setzt das Bild zusammen.
Es kristallisiert sich im gesamten ein stabiles, sehr leckeres Ale mit fruchtig, hopfigem Charakter heraus.
Ein Bier, dass ich sehr empfehlen kann wenn ihr es einmal bekommen könnt.


Der Braumeister

Dienstag, 4. März 2014

From the U, S und A...

Anscheinend ist nicht alles über den großen Teich komisch oder gar verrückt.
 Ein leckeres Mitbringsel im letzen Jahr kam aus San Diego, Kalifornien.
Ein leckeres Ale, dessen Geschmack ich leider nicht mehr wiedergeben kann.

Mein erstes Dosenbier...

Mein letztjähriger Beginn dieses Blogs scheiterte vor allem an der fehlenden Idee für einen Anfang. Danach verlor sich über das Jahr mein Interesse am schreiben und ich frönte meinem zweiten alkoholischen Interesse, dem Whisky.

Aber nun soll es mit der, in den letzten Jahren vernachlässigten, Kategorie des Dosenbieres losgehen.
Ich stelle euch meinen Preis/Leistungssieger im Bereich Dosenbier-Pils vor:
5,0 Schwarze Dose Pils
5,0 Original Pils gekauft bei Edeka 0,45€
Das günstige Bier aus Braunschweig zählt mich für seit Jahren zum Besten, das die deutschen Brauer in gestanztes Blech abgefüllt haben. Ausschlaggebend sind hier für mich mehrere Faktoren.
Zum einen der PR-Faktor, es wurde von Anfang an kein Hehl daraus gemacht ein günstiges Bier für die Masse anbieten zu wollen. Auf der anderen Seite der Geschmack, eine recht ausgewogene Mischung aus Hopfen und Malzaromen, wobei das Malz den leicht herben Hopfen ein bisschen überflügelt.
Sicherlich steht noch ein direkter Vergleich zur Dosenbierherrschaft mit dem Schwesterbier "Schultenbräu" aus gleicher Brauerei an, allerdings erst in Richtung Frühsommer.

Sommer ist in diesem Fall wohl das Stichwort, denn gut gekühlt und in positiver Stimmung spielt das 5,0 seine Stärken aus, seinen Preis und seine Bekömmlichkeit im unteren Preissegment der Dosenbiere. Nicht zuletzt aber das Gefäß selbst, denn Dosen lassen sich nach wie vor in Rucksäcken und Taschen gut und ohne große Gewalteinwirkung sicher transportieren.

Der Braumeister

Montag, 3. März 2014

unerwartet wieder da...

So...
das mit dem Blog hat wohl im letzten Jahr nicht geklappt. Aber dieses Jahr packen wir`s.

Also freut euch auf mehr vom Bier!

Der Braumeister